Weihnachten findet uns - egal wo wir sind

Glaubst du, dass Weihnachten einen festen Ort braucht?

Ein Zuhause, das genauso aussieht wie in den Erinnerungen?

Einen bestimmten Ablauf? Bestimmte Rituale?

Vielleicht sogar ein Gefühl, das sich jedes Jahr auf Knopfdruck einstellen müsste?

 

Ich glaube so sollte Weihnachten nicht sein.

So funktioniert Weihnachten auch für mich nicht mehr.

 


 

Weihnachten ist nicht an einen Ort gebunden

 

In manchen Jahren waren wir genau dort, wo man „sein sollte“.

Mit allem, was dazugehört.

Und trotzdem fehlte etwas.

 

Und dann gab es diese anderen Jahre.

Ungeplanter. Anders.

Nicht perfekt vorbereitet.

Aber irgendwie… stimmig.

 

Da habe ich verstanden:

Weihnachten ist kein Ort, den wir erreichen müssen.

Es ist etwas, das uns findet.

 

Manchmal mitten im Trubel.

Manchmal unterwegs.

Manchmal ganz still.

 


 

Was Weihnachten für mich verändert hat

 

Ich habe aufgehört, Weihnachten an äußeren Bildern zu messen.

An Deko.

An Abläufen.

An Erwartungen, die ich selbst kaum benennen konnte.

 

Stattdessen habe ich angefangen zu schauen:

Wie fühlen wir uns gerade wirklich?

Was brauchen wir – jetzt, in diesem Jahr?

 

Und plötzlich wurde Weihnachten weiter.

Freier.

Leichter.

Mit Kindern wird dieser Blick noch klarer

 

Kinder erinnern uns oft daran, worum es eigentlich geht.

 

Nicht um Perfektion.

Nicht um das „So-macht-man-das“.

 

Sondern um Nähe.

Um Zeit.

Um dieses Gefühl, dass jemand da ist – wirklich da.

 

Ich habe erlebt, dass Kinder sich nicht an Orte erinnern,

sondern an Stimmungen.

An Lachen.

An Ruhe.

An Verbundenheit.

An Atmosphäre.

An Wärme.

 

Und genau das ist für mich ein Weihnachtswunder.

Kein großes, aber doch so tief gehend.

 


 

Erwartungen loslassen – und Raum schaffen

 

Viel von dem, was Weihnachten schwer macht,

kommt aus Vergleichen.

 

So sollte es aussehen.

So machen es andere.

So war es früher.

 

Aber vielleicht dürfen wir uns erlauben,

Weihnachten jedes Jahr neu zu beantworten.

 

Nicht mit Konzepten.

Sondern mit unserem ehrlichen Gefühl.

 

Was tut uns gut?

Was überfordert uns gerade?

Was dürfen wir weglassen?

 


 

Weihnachten darf sich leicht anfühlen

 

Nicht oberflächlich leicht.

Sondern entlastet.

 

Vielleicht bedeutet das:

 

  • weniger Programm

  • weniger Druck

  • weniger „man müsste“

 

Und dafür:

 

  • mehr Zusammensein

  • mehr echte Momente

  • mehr Raum für das, was gerade ist

 


 

Was du für dich mitnehmen kannst

 

Wenn du merkst,

dass dich Weihnachten eher stresst als wärmt,

dann ist das kein Zeichen von Undankbarkeit.

 

Vielleicht ist es eine Einladung, hinzuhören.

 

Du darfst Weihnachten so gestalten,

dass es sich für dich und deine Familie stimmig anfühlt.

 

Auch wenn es anders aussieht.

Auch wenn es nicht erklärbar ist.

Auch wenn es stiller ist.

Und vielleicht ist das das eigentliche Weihnachtswunder

 

Dass wir nicht alles festhalten müssen.

Nicht alles wiederholen.

Nicht allem gerecht werden.

 

Sondern dass wir da sein dürfen.

Mit dem, was ist.

 

Und dann findet uns Weihnachten.

Manchmal genau dort, wo wir es am wenigsten erwartet hätten.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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