Urlaub? Nein – es ist das größte Abenteuer meines Lebens

Ich habe gezögert, dieses Wort überhaupt zu benutzen: Urlaub.

 

Denn ehrlich gesagt –

es fühlt sich nicht danach an.

 

Nicht nach Koffer packen und Abschalten.

Nicht nach Liegestuhl und Nichtstun.

 

Es fühlt sich nach Leben an.

Nach Bewegung.

Nach einem Schritt, bei dem ich nicht genau wusste,

wo wir landen - aber wusste, dass wir gehen müssen.

 


 

Es war keine Flucht – eher ein inneres Folgen

 

Viele haben gefragt:

Warum macht ihr das?

Ist das nicht anstrengend?

Was ist mit Alltag, Sicherheit, Struktur?

 

Und ich verstehe diese Fragen. Wirklich.

 

Aber tief in mir war da etwas,

das gesagt hat: Jetzt.

 

Nicht, weil alles fertig war.

Nicht, weil alles durchdacht war.

Sondern weil es sich stimmig angefühlt hat.

 


 

Abenteuer klingt groß - aber es war oft einfach nur Alltag

 

Dieses Abenteuer war nicht romantisch und mit Glitzer bestückt.

Es gab müde Tage.

Zweifel.

Momente, in denen ich dachte:

Was machen wir hier eigentlich?

 

Es gibt nichts was ich schön reden möchte.

Es gab mehr als genug anstregende Tage,

wo ich einfach nur fühlen durfte, was gerade da ist.

 

Und genau das hat mich wachsen lassen.

 


 

Ich habe gemerkt, wie sehr wir uns an Sicherheiten klammern

 

Strukturen geben Halt.

Routinen beruhigen und machen das Leben leichter.

 

Und trotzdem können sie manchmal auch eng werden.

 

Dieses Unterwegssein hat mir gezeigt,

wie viel wir eigentlich tragen können,

wenn wir uns erlauben,

nicht alles kontrollieren zu müssen.

Für unsere Kinder war es mehr als ein Ortswechsel

 

Ich habe gesehen, wie sie gewachsen sind.

 

Nicht an Schulstoff.

Sondern an Erfahrungen.

 

An Begegnungen.

An neuen Blickwinkeln.

An Vertrauen ins Leben.

 

Und ich habe gemerkt, wie viel Lernen passiert,

wenn es nicht erzwungen wird,

wenn es keine Arbeitsblätter und feste Pläne gibt.

 

Sie haben nicht "weniger gelernt".

Sie haben anders gelernt.

 


 

Und für mich?

 

Für mich war es ein Zurückkommen.

Ein Hinspüren.

 

Zu mir.

Zu dem, was mir wichtig ist.

Zu der Frage: Wie will ich eigentlich leben?

 

Dieses Abenteuer hat mir nichts genommen.

Es hat mir etwas gezeigt.

 


 

Was du für dich mitnehmen kannst

 

Vielleicht ist dein Abenteuer kein Ortswechsel.

Vielleicht bleibt dein alltag genau so, wie er ist.

 

Aber vielleicht gibt es einen kleinen Punkt,

an dem du spürst:

Hier darf ich etwas anders machen.

 

Ein Nein zu etwas, das nicht mehr passt.

Ein Ja zu etwas, das dich ruft.

 

Abenteuer beginnt nicht immer draußen.

Manchmal beginnt es ganz still –

mit einer Entscheidung,

die nur du kennst.

 


 

Ein kleiner Gedanke für deinen Alltag

 

Wenn du magst stell dir doch mal diese Fragen:

 

  • Wo halte ich fest, obwohl ich loslassen möchte?

  • Wo wartet etwas Neues, wenn ich mir vertraue?

 

Du musst nicht alles sofort wissen.

Nur den nächsten Schritt fühlen.

Ganz leise zum Schluss

 

Es war kein klassischer Urlaub -

Nein! - Urlaub endet irgendwann,

aber ein Abenteuer verändert dich.

 

Und ja es war nicht immer nur Sonnenschein.

 

Aber es war richtig.

 

Nicht, weil wir alles vorher wussten.

Sondern weil wir einfach losgegangen sind

und unserem Herzen gefolgt sind.

 

Und für mich ist das am Ende das,

was ich aus dieser Zeit wirklich mitnehme:

 

Man muss nicht alles planen.

Man muss nicht alles absichern.

Man darf auch einfach mal vertrauen

und schauen, was passiert.

 

Nicht kopflos.

Aber mutig.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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