Was Spiritualität für mich bedeutet (und warum sie für alle da ist)

Ich habe lange gebraucht,

um das Wort Spiritualität überhaupt auszusprechen.

 

Nicht, weil ich nichts damit anfangen konnte.

Sondern weil ich so viele Bilder im Kopf hatte,

die sich für mich einfach nicht richtig angefühlt haben.

 

Zu viel.

Zu extrem.

Zu abgehoben.

 

Und ehrlich gesagt:

Manches davon hat mich eher abgeschreckt

als angezogen.

 


 

Spiritualität hat viele Gesichter – und nicht alle tun gut

 

Ich glaube, wir dürfen offen darüber sprechen,

dass Spiritualität zwei Seiten hat.

 

Es gibt Formen, die Menschen ausnutzen.

Die manipulieren.

Die Grenzen überschreiten.

 

Und es gibt diesen Druck,

immer „hoch schwingend“ zu sein,

immer positiv,

immer erleuchtet.

 

Das meine ich nicht, wenn ich über Spiritualität spreche.

 

Und das ist auch nicht das,

was mir geholfen hat.

 


 

Für mich ist Spiritualität viel leiser geworden

 

Das, was ich heute Spiritualität im Alltag nenne,

hat nichts mit Drogen, Abheben

oder besonderen Fähigkeiten zu tun.

 

Es ist viel einfacher.

 

Es ist das Gefühl, dass da etwas ist,

das größer ist als ich –

ohne dass ich es erklären muss.

 

Etwas, das mir Hoffnung gibt, wenn es eng wird.

Und Zuversicht,

wenn ich selbst gerade keine habe.

 


 

Kleine Rituale statt großer Konzepte

 

In den letzten Jahren habe ich gemerkt,

dass mir kleine Rituale viel mehr geben

als große Worte.

 

Manchmal zünde ich eine Kerze an.

Ganz bewusst.

Nicht für ein Ziel.

Sondern für einen Moment Ruhe.

 

Manchmal räuchere ich

oder trage ein gutes ätherisches Öl auf.

Nicht aus Tradition.

Sondern weil mir der Duft guttut.

 

Manchmal höre ich Klänge.

Sanfte Musik.

Frequenzen,

die mich runterholen

und wieder bei mir ankommen lassen.

 

Und ja –

manchmal trommle ich.

Nicht schön.

Nicht perfekt.

Aber ehrlich.

 

Für mich ist das bei sich ankommen.

Und genau darin liegt für mich Spiritualität.

Es geht nicht um Glauben im klassischen Sinn

 

Ich glaube nicht,

dass man an „das Richtige“ glauben muss.

 

Es geht nicht um Religion.

Nicht um Regeln.

Nicht um ein bestimmtes Weltbild.

 

Es geht darum,

etwas zu haben,

das trägt.

 

Gerade an dunklen Tagen.

Gerade dann,

wenn man nicht weiß,

wie es weitergeht.

 

Ein kleines inneres Licht.

Nicht groß.

Aber immer da.

 


 

Warum ich glaube, dass Spiritualität für alle da ist

 

Ich glaube,

dass jeder Mensch seinen eigenen Zugang hat.

 

Für manche ist es die Natur.

Für andere Stille.

Für manche die Musik.

Für andere Gebete,

Gedanken oder Rituale.

 

Es gibt kein richtig oder falsch.

Nur stimmig oder nicht stimmig.

 

Spiritualität beginnt dort,

wo wir uns erlauben,

auf uns zu hören.

 


 

Vielleicht magst du dir etwas für dich mitnehmen

 

Wenn du merkst,

dass du gerade Halt suchst,

dann musst du nichts Großes verändern.

 

Vielleicht probierst du etwas ganz Einfaches:

 

  • eine Kerze anzünden

  • einen Moment still sitzen

  • bewusst Musik hören

  • einen Gedanken denken wie:

    Ich bin nicht allein.

 

Nicht, um etwas zu erreichen.

Sondern um dir selbst zu begegnen.

 

Manchmal reicht genau das,

um wieder ein bisschen inneren Frieden

und Vertrauen zu spüren.

Ganz leise zum Schluss

 

Spiritualität ist für mich kein Ziel.

Kein Zustand.

Kein Versprechen.

 

Sie ist eine Einladung.

 

Immer wieder zurückzukommen.

Zu mir.

Zu dem, was mich hält.

Auch – und vielleicht gerade –

in dunklen Zeiten.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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