Wenn Geld Freiheit bedeutet – Mein Weg als Mutter in die finanzielle Unabhängigkeit

Ich habe lange gebraucht,

über Geld überhaupt sprechen zu können.

 

Weil Geld bei mir nie neutral war.

Es war immer verbunden mit Druck.

Mit Abwägen.

Mit diesem inneren Rechnen,

noch bevor ich an der Kasse stand.

 

Ich weiß noch genau,

wie ich im Supermarkt stand

und die Joghurtbecher umgedreht habe.

Nicht aus Gewohnheit.

Sondern aus Notwendigkeit.

 

Und das fühlt sich nicht gut an.

Auch wenn man es sich schönredet.

 


 

Es war nicht „ganz unten“ – aber sehr eng

 

Ich würde heute nicht sagen,

dass ich ganz unten war.

Aber ich war sehr begrenzt.

 

Ich war Mutter.

Verantwortlich.

Und finanziell abhängig.

 

Nicht, weil ich nichts konnte.

Nicht, weil ich nicht wollte.

Sondern weil das Leben manchmal genau so läuft.

 

Und was viele unterschätzen:

finanzielle Sorgen machen leise müde.

Nicht auf einen Schlag.

Sondern jeden Tag ein kleines bisschen.

 


 

Mir ging es nie nur um Geld

 

Erst viel später habe ich verstanden,

dass es mir gar nicht ums Geld an sich ging.

 

Es ging um Geld und Freiheit.

Um Wahlmöglichkeiten.

Um das Gefühl,

nicht bei jeder Entscheidung innerlich zusammenzuzucken.

 

Freiheit heißt manchmal nicht:

alles kaufen zu können.

 

Freiheit heißt:

atmen zu können.

Den Kopf freier zu haben.

Nicht ständig rechnen zu müssen.

 

Und genau das hat mir gefehlt.

Der Weg nach vorne war nicht groß – sondern kleinteilig

 

Ich hatte keinen Masterplan.

Keinen großen Aha-Moment.

 

Es waren viele kleine Schritte.

Manche aus Mut.

Manche aus purer Not.

 

Und ganz ehrlich:

Viele davon haben sich überhaupt nicht

nach „Erfolg“ angefühlt.

 

Eher nach Durchhalten.

Nach du musst ja.

 

Aber rückblickend sehe ich:

Ich habe angefangen,

mir Stück für Stück finanzielle Selbstbestimmung zurückzuholen.

 

Langsam und in meinem Tempo.

 


 

Ich bin nicht angekommen – aber ich weiß, dass es Wege gibt

 

Ich erzähle dir das nicht,

weil ich jetzt „oben“ stehe.

Das tue ich nicht.

 

Ich bin unterwegs.

Mit neuen Fragen.

Neuen Unsicherheiten.

Und neuen Verantwortungen.

 

Aber der Unterschied zu früher ist:

Ich weiß heute,

dass Wege entstehen können.

 

Dass als Mutter finanziell unabhängig werden

kein unrealistischer Traum ist.

Sondern ein Prozess.

 

Und dass Abhängigkeit

kein Zustand für immer sein muss.

 


 

Was ich heute anders sehe

 

Ich sehe Frauen heute anders.

Und mich selbst auch.

 

Ich weiß,

wie schnell man in Situationen rutschen kann,

die einen klein machen.

 

Und ich weiß auch:

Es braucht Mut,

sich da wieder herauszubewegen.

 

Keinen lauten Mut.

Sondern diesen,

der sagt:

Ich gehe trotzdem weiter.

Wenn du gerade selbst dort stehst

 

Wenn du das hier liest

und dich gerade finanziell eng fühlst,

abhängig,

oder einfach müde vom Rechnen:

 

Dann möchte ich dir wirklich sagen:

Du bist nicht gescheitert.

Du bist nicht unfähig.

Und du bist nicht allein.

 

Auch wenn du es gerade nicht siehst –

es gibt Wege.

Manchmal zeigen sie sich erst,

wenn man einen kleinen Schritt geht.

 

Nicht den perfekten.

Nur den nächsten.

 

Vielleicht ist genau das der Anfang von Hoffnung finden

und neue Wege gehen.

 


 

Zum Schluss

 

Finanzielle Unabhängigkeit beginnt nicht mit großen Summen.

Sie beginnt mit einem inneren Entschluss.

 

Mit dem Wissen:

Ich darf mir ein anderes Leben aufbauen.

Schritt für Schritt.

 

Und auch wenn es heute noch dunkel wirkt –

irgendwo ist da Licht.

Manchmal sieht man es erst,

wenn man losgeht.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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