Nein sagen - ein Liebesbrief an dich selbst

Hey du Liebe,

ich möchte dir heute etwas über das "Nein" sagen erzählen.

 

Ich musste das erst lernen.

 

Dieses Nein.

Ein ehrliches und aufrichtiges Nein.

Keine leichte Aufgabe.

 


 

Ich habe lange Ja gesagt, obwohl es sich nicht gut angefühlt hat

 

Vielleicht kennst du das auch.

 

Man sagt Ja, weil man niemanden enttäuschen will.

Weil man dazugehören möchte.

Weil es einfacher scheint,

als sich zu erklären.

 

Und irgendwann merkt man:

Dieses Ja kostet Kraft.

 

Nicht sofort.

Aber mit der Zeit.

 


 

Mein Nein hatte nichts mit Ablehnung zu tun

 

Das war eine wichtige Erkenntnis.

 

Wenn ich Nein sage, lehne ich nicht den anderen ab.

 

Ich wende mich mir selbst zu.

 

Ich sage:

Bis hierher – und nicht weiter.

Das ist mir zu viel.

Das passt gerade nicht zu mir.

 


 

Nein sagen fühlt sich oft erst falsch an

 

Ganz ehrlich:

Am Anfang hat es sich ungewohnt angefühlt.

 

Wie Egoismus.

Wie Härte.

Wie ein Regelbruch.

 

Dabei war es einfach nur ungewohnt,

mich selbst ernst zu nehmen.

 

Denn wenn man lange gelernt hat,

sich anzupassen,

fühlt sich Selbstfürsorge erst einmal fremd an.

 


 

Ich habe gemerkt, wie viel Klarheit ein Nein bringt

 

Nicht nur für mich.

Auch für andere.

 

Ein ehrliches Nein

ist klarer als ein widerwilliges Ja.

 

Es schafft Grenzen.

Und manchmal sogar Nähe –

weil nichts mehr unausgesprochen im Raum steht.

 


 

Als Mutter ist Nein sagen noch einmal etwas anderes

 

Wir wollen da sein.

Tragen.

Auffangen.

 

Und trotzdem dürfen wir Nein sagen.

Gerade dann.

 

Denn Kinder lernen nicht aus Perfektion.

Sie lernen aus Echtheit.

 

Ein Nein mit ruhiger Präsenz ist oft liebevoller

als ein Ja aus Erschöpfung.

 


 

Was du aus diesem Gedanken für dich mitnehmen kannst

 

Vielleicht magst du dich beim nächsten Ja fragen:

 

  • Will ich das wirklich?

  • Oder sage ich Ja, um niemanden zu enttäuschen?

 

Und vielleicht darf dann auch mal ein Nein kommen.

 

Nicht als Kampf.

Sondern als Selbstachtung.

Ein kleines, stilles Ritual für dich

 

Wenn dir ein Nein schwerfällt,

leg kurz eine Hand auf dein Herz

und frag dich:

 

Was brauche ich gerade?

 

Manchmal reicht diese eine Frage,

um klarer zu werden.

 


 

Zum Schluss

 

Nein sagen ist kein Bruch.

Es ist eine Verbindung.

 

Eine Verbindung zu dir selbst.

 

Und vielleicht ist genau das

der liebevollste Brief,

den du dir schreiben kannst.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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