Kreative Auszeiten – warum ich mir diese Pausen heute erlaube

...ich habe lange gedacht, dass kreative Auszeiten etwas für Menschen sind,

die viel Zeit haben.

Oder für die, die „richtig kreativ“ sind.

 

Ich habe mir das zwar gewünscht,

aber irgendwie passte es nie richtig in meinen Alltag.

Zu viel zu tun.

Zu viele Gedanken.

Zu viele Dinge, die wichtiger schienen.

 

Und trotzdem gab es da immer wieder dieses Gefühl:

Da fehlt etwas.

 


 

Wenn alles läuft – aber innerlich etwas stockt

 

Nach außen war vieles okay.

Der Alltag lief.

Ich habe funktioniert.

Ich habe gemacht, organisiert, begleitet.

 

Aber innerlich wurde es leiser.

Nicht ruhig – eher leer.

 

Mir fehlten neue Impulse.

Neue Gedanken.

Dieses Gefühl von Lebendigkeit.

 

Ich habe gemerkt:

Ich war zwar ständig beschäftigt,

aber innerlich kaum noch in Bewegung.

 

Und genau da habe ich angefangen hinzuhören.

Kreative Auszeiten sind kein Luxus

 

Was ich gelernt habe:

Kreative Auszeiten sind kein Extra.

Und schon gar kein Ego-Ding.

 

Sie sind eine Art Auftanken.

 

Nicht zwingend malen oder schreiben oder basteln.

Sondern Raum schaffen.

Für Gedanken.

Für Gefühle.

Für Neues.

 

Manchmal ist es ein Spaziergang ohne Ziel.

Manchmal ein paar Zeilen in ein Notizbuch.

Manchmal einfach Stille.

 

Und plötzlich passiert etwas:

Gedanken sortieren sich.

Ideen tauchen auf.

Ich komme wieder bei mir an.

 


 

Warum mir diese Pausen heute so wichtig sind

 

Früher habe ich gewartet,

bis ich Zeit übrig habe.

 

Heute weiß ich:

Diese Zeit entsteht nicht von allein.

 

Ich muss sie mir nehmen.

Nicht lange.

Nicht perfekt.

 

Aber bewusst.

 

Denn ohne diese kleinen kreativen Auszeiten

werde ich schnell eng.

Unruhig.

Reizbar.

 

Mit ihnen werde ich weiter.

Klarer.

Verbunden – mit mir selbst.

 


 

Was mir hilft, kreative Auszeiten wirklich zu leben

 

Ganz praktisch, ohne großen Anspruch:

 

  • Ich erlaube mir Pausen ohne Ergebnis.

    Nicht alles muss sinnvoll oder verwertbar sein.

  • Ich mache Dinge nur für mich.

    Ohne sie teilen zu müssen. Ohne sie erklären zu müssen.

  • Ich höre auf meinen Impuls.

    Wenn mir nach Schreiben ist, schreibe ich.

    Wenn mir nach Nichts ist, dann ist das auch okay.

  • Ich halte es einfach.

    Zehn Minuten reichen oft schon.

Neue Impulse entstehen nicht unter Druck

 

Das war eine wichtige Erkenntnis für mich:

Neue Ideen lassen sich nicht erzwingen.

 

Sie kommen,

wenn wir aufhören, sie zu jagen.

 

Wenn wir langsamer werden.

Wenn wir uns selbst wieder zuhören.

 

Diese kreativen Pausen bringen mir nicht nur Ideen.

Sie bringen mir mich zurück.

 

Und das verändert viel –

im Denken, im Fühlen, im Alltag.

 


 

Am Ende bleibt etwas ganz Einfaches

 

Kreative Auszeiten müssen nicht groß sein.

Nicht spektakulär.

Nicht sichtbar.

 

Sie dürfen leise sein.

Unauffällig.

Echt.

 

Aber sie schenken uns etwas sehr Wertvolles:

neue Impulse –

und wieder ein Stück Verbindung zu uns selbst.

 

Und manchmal reicht genau das,

um weiterzugehen.

 

Ich wünsche dir Räume, in denen du aufblühen darfst.

Und stille Momente, in denen du dich selbst wieder hörst.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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