Sich zeigen, ohne laut zu werden - mein leiser Weg in die Sichtbarkeit

Weißt du, ich habe lange gedacht,

dass Sichtbarkeit etwas Lautes braucht.

 

Mehr Präsenz.

Mehr Selbstbewusstsein nach außen.

Mehr „Hier bin ich“.

 

Und irgendwie hatte ich immer das Gefühl,

dass ich dafür nicht gemacht bin.

 


 

Ich wollte sichtbar sein – aber nicht auf diese Art

 

Ich wollte mich zeigen.

Mit dem, was mir wichtig ist.

Mit meinen Gedanken.

Mit meiner Haltung.

 

Aber ich wollte mich dabei nicht verbiegen.

Nicht lauter werden, als ich mich innerlich fühle.

Nicht etwas darstellen, das mir nicht entspricht.

 

Und genau da begann mein innerer Konflikt.

 


 

Lange habe ich mich zurückgehalten

 

Nicht, weil ich nichts zu sagen hatte.

Sondern weil ich dachte, meine Art sei zu leise.

 

Zu unauffällig.

Zu wenig.

 

Ich habe oft beobachtet,

wie andere mit Leichtigkeit Raum einnehmen,

während ich mich gefragt habe,

ob meine Stimme überhaupt gehört wird.

 


 

Irgendwann habe ich verstanden: Lautsein ist keine Voraussetzung

 

Das war ein Wendepunkt für mich.

 

Sichtbarkeit heißt nicht,

sich in den Vordergrund zu drängen.

 

Sie heißt auch nicht, immer etwas zu sagen.

 

Manchmal bedeutet Sichtbarkeit einfach,

stehen zu bleiben,

statt sich weiter zurückzunehmen.

 

Und sich zu zeigen, so wie man ist.

Mein Weg, leise – aber klar

 

Ich habe angefangen, meiner eigenen Art zu vertrauen.

 

Meiner Sprache.

Meinem Tempo.

Meiner Tiefe.

 

Ich musste nicht größer wirken.

Nicht auffallen.

Nicht mithalten.

 

Ich durfte einfach da sein.

 

Und erstaunlicherweise

hat genau das Verbindung geschaffen.

 


 

Sichtbarkeit beginnt innen

 

Heute weiß ich:

Sichtbar werde ich nicht durch Lautstärke.

Sondern durch Echtsein.

 

Durch das, was ich wirklich meine.

Was ich wirklich fühle.

Und wofür ich stehe.

 

Wenn das stimmig ist,

findet es seinen Weg nach außen.

 

Ganz von selbst.

 


 

Was du aus meinem Weg für dich mitnehmen kannst

 

Vielleicht bist du auch jemand, der viel wahrnimmt

und wenig Lärm braucht.

 

Dann darfst du wissen:

Deine Art reicht.

 

Du musst nicht anders werden,

um gesehen zu werden.

 

Du darfst deinen eigenen Weg gehen.

Leise.

Klar.

Und in deinem Tempo.

Ein kleiner Gedanke für deinen Alltag

 

Beim nächsten Mal, wenn du dich zeigen willst,

frag dich nicht:

 

Bin ich laut genug?

 

Sondern:

 

Bin ich echt?

 

Das verändert schon einiges.

 


 

Ein Gedanke zum Schluss

 

Sichtbarkeit ist kein Wettbewerb.

Und kein Rollenwechsel.

 

Sie ist eine Einladung,

dich nicht länger zu verstecken.

 

Nicht lauter.

Sondern wahrhaftiger.

 

Deine ImpulsStifterin 💛

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